Was ist Yin Yoga? (2017)

Während im dynamischen Yoga der Fokus auf die Muskulatur gesetzt wird und eher aktiv ist, wird im Yin-Yoga passiv geübt. Im Yin Yoga lernst du das loslassen, nicht nur im Körper sondern auch im Geist. Durch das lange Verweilen in den Asanas hast du viel mehr Zeit, bei dir selbst anzukommen. Das kann natürlich auch zur Herausforderung werden. Je länger du eine Position hälst, desto mehr lässt der Körper los und du kannst noch tiefer hinein sinken.  Yin-Yoga ist so die perfekte Ergänzung zur dynamischen Yogapraxis.

Yin und Yang sind zwei Kräfte innerhalb der Dualität unserer Welt und können also nicht getrennt werden. Sie gehören zusammen und sind miteinander verschlungen. Von daher wird es eine reines Yin Yoga nicht ohne Yang-Aspekte geben können und umgekehrt. Das Symbol des Yin und Yang zeigt dies dem Betrachter mit den Punkten innerhalb der jeweiligen Kraft.

 

 

 

Was ist Detox-Yoga? (2016)

Der Begriff Detox - heißt übersetzt entgiften, entschlacken.

Was hat das nun mit Yoga zutun. Viele Yogaübungen helfen Dir den Körper zu reinigen oder zu entgiften. Hierbei tritt zum Beispiel der Schwammeffekt in Einsatz. Der Körper wird zum Beispiel durch Drehbewegungen ausgewrungen wie ein Schwamm, so dass die Gewebeflüssigkeit aus den gedrehten Körperteilen entweicht und neue frische Gewebeflüssigkeit nach lösen der Übung wieder hineinströmt. Ach mental wirken die Übungen reinigend und klärend. Du kannst dich auch von alten mentalen Ballast lösen.

Durch die Yogaübungen wird der Stoffwechsel angerget sowie eine unterstützende Wirkung für Darm, Leber und Niere erzeugt. Zusätzlich kannst du deine Detox-Praxis mit einer gesunden basischen Ernährung unterstützen.

 

 

 

 

Was sind Faszien?(2015)

Schon längere Zeit sind Faszien ein Thema in meinem Yoga - Unterricht.

Doch was sind eigentlich die Faszien. Sie sind das Bindegewebe das sich um unsere Muskeln und Organe schließt und in unserem Körper alles an seinem richtigen Ort hält. Auch um Knochen, Bänder und Gelenkkapseln ist dieses feine dünne Bindegewebe zu finden und gibt uns im inneren Halt. Weiterhin kann man sich die Faszien als weiteres Sinnesorgan vorstellen, welches Informationen in unserem Körper speichert und weitergib.

In dem ausführlichen Bericht der Geo 02/15 wird Yoga als eine von vielen Möglichkeiten genannt um positiv auf Faszien zu wirken.

PDF - Faszien Teil 1

PDF - Faszien Teil 2

PDF - Faszien Teil 3

PDF - Faszien Teil 4

PDF - Faszien Teil 5

 

 

Warum fangen wir mit der linken Nasenseite bei der Wechselatmung an und hören auch links auf? (2015)

 

Je nach dem mit welcher Nasenseite Du beginnst, hat die Wechselatmung entweder eine beruhigende oder eine anregende Wirkung. Beginnst Du mit der Einatmung links, der weiblichen Seite (Mondenergie - Ida Nadi) hat dies eine beruhigende Wirkung auf das Nervensystem und daher besonders gut bei Stress, Lampenfieber oder Prüfungsangst zu empfehlen oder als vorbereitende Übung zur Meditation vor der Entspannung. Beginnst du rechts, auf der männlichen Seite (Sonnenenergie - Pingala Nadi), wirkt es energetisierend.

 

 

 

Warum hält man die Hand bei der Wechselatmung im Vishnu Mudra? (2015)
 


Für die Fingerhaltung bei der Wechselatmung gibt es körperliche und energetische Gründe:
 

1. Körperlich: Es ist die entspannendste Fingerhaltung. Zum Strecken der Finger wäre Muskelspannung nötig. Gebeugt sind die Finger ganz entspannt.
 

2. Energetisch: Jeder Finger hat eine energetische Bedeutung:

  • Kleiner Finger steht für Rajas,

  • Ringfinger für Sattwa,

  • Mittelffinger für Tamas,

  • Zeigefinger für Ego,

  • Daumen für Brahman

 

Die beiden reinsten Finger (Ringfinger und Daumen) werden genutzt. Die Energie des rechten Daumens entspricht der Energie von Pingala Nadi (rechtes Nasenloch), die Energie des rechten Ringfingers der von Ida Nadi (linkes Nasenloch). Der Ego-Finger wird gebeugt gehalten, da das Ego sich verneigen soll. Ebenso der Mittelfinger. Beide Finger sollten nicht auf das Ajna Chakra zeigen, da sie ihm die Energie entziehen könnten. Es lehren zwar manche, den Zeigefinger auf das Ajna Chakra zu setzen, weil es für Anfänger die Konzentration erleichtern kann. Auf subtilere Weise wirkungsvoller ist es aber, Mittel- und Zeigefinger zu beugen. So hat es zumindest Swami Vishnu-devananda gelehrt.

 

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